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Google Workspace - Versand-IP-Adressen in Gmail freigeben

Über die E-Mail-Zulassungsliste können Sie in Gmail festlegen, dass E-Mails von bestimmten Versand-IP-Adressen nicht als Spam eingestuft werden. Diese Einstellung ist relevant, damit simulierte Phishing-E-Mails aus dem Smart-Study LMS zuverlässig zugestellt werden können.

Voraussetzungen

Für diese Einrichtung benötigen Sie Zugriff auf die Google Admin-Konsole und eine Administratorrolle, mit der Gmail-Einstellungen verwaltet werden können.

Halten Sie vor der Einrichtung die folgenden Informationen bereit:

  • Versand-IP-Adresse oder Versand-IP-Bereich des Smart-Study LMS
  • Domain der Absenderadresse bzw. technische Versanddomain
  • internes Testpostfach für die Prüfung nach der Einrichtung

Die Versand-IP-Adressen und die technische Versanddomain erhalten Sie von Ihrer Smart-Study-Ansprechperson oder Ihrer technischen Projektbetreuung.

Versand-IP-Adressen hinzufügen

  1. Öffnen Sie die Google Admin-Konsole.
  2. Navigieren Sie zu Apps > Google Workspace > Gmail > Spam, Phishing und Malware.
  3. Wählen Sie die oberste Organisationsebene aus.
  4. Öffnen Sie den Bereich E-Mail-Zulassungsliste.
  5. Tragen Sie die öffentlichen Versand-IP-Adressen oder Versand-IP-Bereiche des Smart-Study LMS ein.
  6. Speichern Sie die Änderung.

Die Änderung kann bis zu 24 Stunden benötigen, bis sie für Gmail wirksam ist.

Hinweise zur IP-Zulassungsliste

Die E-Mail-Zulassungsliste verhindert, dass E-Mails von freigegebenen IP-Adressen als Spam eingestuft werden. Warnbanner wie Diese E-Mail sieht verdächtig aus können jedoch trotzdem erscheinen. Um solche Warnhinweise zu unterdrücken, ist zusätzlich ein benutzerdefinierter Spamfilter mit genehmigten Absendern erforderlich (siehe nächster Schritt).

Die E-Mail-Zulassungsliste gilt für die gesamte Google-Workspace-Domain. Wenn die Freigabe nur für bestimmte Organisationseinheiten gelten soll, verwenden Sie stattdessen einen benutzerdefinierten Spamfilter mit genehmigten Absendern. Weitere Informationen finden Sie in der Google-Dokumentation zur E-Mail-Zulassungsliste.

Tragen Sie nur öffentliche Versand-IP-Adressen ein, die Ihnen für das Smart-Study LMS genannt wurden. Wenn Ihre Organisation ein vorgeschaltetes E-Mail-Gateway verwendet, muss auch dieses Gateway geprüft werden. Tragen Sie nicht einfach die IP-Adresse des vorgeschalteten Gateways als Versand-IP der Phishing-Simulation ein, da dadurch andere Nachrichten fälschlicherweise begünstigt werden könnten.

Wenn dieselbe IP-Adresse sowohl als Eingangsgateway als auch in der E-Mail-Zulassungsliste hinterlegt wird, kann Gmail diese IP-Adresse unter Umständen nicht wie erwartet für die Zulassungsliste verwenden. Prüfen Sie in solchen Fällen die Gateway-Konfiguration gemeinsam mit Ihrer IT-Abteilung.

Einrichtung prüfen

Versenden Sie nach der Einrichtung eine Test-Mail aus dem Smart-Study LMS an ein internes Testpostfach.

Prüfen Sie anschließend:

  1. Die E-Mail wird im Postfach zugestellt und nicht als Spam oder Phishing markiert.
  2. Der Link zur Landingpage oder zur Seite mit den Einreichungsergebnissen kann geöffnet werden.
  3. Der Klick wird im Smart-Study LMS erfasst.
  4. Falls das Pixel-Bild im Szenario aktiviert ist, kann die Öffnungsrate nach dem Öffnen der E-Mail erfasst werden.

Wenn die Test-Mail weiterhin blockiert wird, prüfen Sie zusätzlich genehmigte Absender, benutzerdefinierte Spamfilter und mögliche zusätzliche E-Mail-Sicherheitslösungen in Ihrer Umgebung.

Weitere Schritte

Prüfen Sie anschließend, ob genehmigte Absender und benutzerdefinierte Spamfilter konfiguriert werden müssen.